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So bereiten Sie die Unterlagen für eine Behandlung in Deutschland vor: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Welche Unterlagen werden benötigt, sind eine Übersetzung und eine Apostille erforderlich, und wie kann man sicherstellen, dass man nichts vergisst?
Загранпаспорта — Horizon206, CC0, Wikimedia Commons

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Schritt 1: Stellen Sie die medizinischen Unterlagen zusammen

Eine deutsche Klinik bewertet Ihren Fall bereits vor Ihrer Ankunft anhand der Unterlagen. Je vollständiger die Unterlagen sind, desto genauer sind der vorläufige Kostenvoranschlag und der Behandlungsplan. Basispaket: Auszug aus der Krankenakte (Epikrise) mit Angabe der Diagnose, der durchgeführten Untersuchungen und der Behandlung; Bildgebungsergebnisse – CT, MRT, PET-CT, Röntgen (auf Datenträger im DICOM-Format oder als hochwertige gescannte Kopien der Befunde); Laboruntersuchungen der letzten 3 Monate; histologische Objektträger und Gewebeblöcke (bei onkologischen Erkrankungen ist dies von entscheidender Bedeutung, da deutsche Pathologen eine eigene Überprüfung vornehmen).

Schritt 2: Übersetzung – Was soll übersetzt werden und wie?

Bei der ersten Anfrage an die Klinik reicht eine Arbeitsübersetzung ins Deutsche oder Englische aus – eine notarielle Beglaubigung ist nicht erforderlich. Für die Klinik ist es wichtig, den Inhalt zu verstehen, nicht die Formalitäten. Sollte es jedoch zur Beantragung eines Visums oder einer Versicherung kommen, können notariell beglaubigte Übersetzungen des Reisepasses und der Einladung erforderlich sein.

Schritt 3: Visumunterlagen

Für Staatsangehörige aus Russland, der Ukraine, Kasachstan und anderen GUS-Staaten ist ein Schengen-Visum der Kategorie C (für Behandlungen bis zu 90 Tagen) oder ein nationales Visum der Kategorie D (für Langzeitbehandlungen) erforderlich. Erforderliche Unterlagen: Einladung der Klinik („Kostenübernahme“ oder „Einladung“), Nachweis über die Bezahlung der Behandlung oder finanzielle Garantien, Krankenversicherung für die gesamte Aufenthaltsdauer, Hotelreservierung oder Unterkunftsnachweis.

Schritt 4: Versicherung

Eine Standard-Reiseversicherung deckt keine geplanten Behandlungen im Ausland ab. Für den Medizintourismus ist eine spezielle Versicherung erforderlich: eine „Incoming“-Police, die Notfälle während des Aufenthalts abdeckt. Die Behandlungskosten werden separat bezahlt – direkt an die Klinik.

Schritt 5: Was Sie mitbringen sollten

Neben den Unterlagen und Untersuchungsergebnissen: alle eingenommenen Medikamente (in Originalverpackungen mit lateinischen Bezeichnungen), eine Vollmacht für die Begleitperson (falls es sich bei dem Patienten um ein Kind oder einen älteren Menschen handelt), die Kontaktdaten des behandelnden Arztes zu Hause (für die Rückmeldung an die deutschen Kollegen) sowie einen Adapter für europäische Steckdosen (Typ F/C).

Was macht Sofortmed?

Wir übernehmen die gesamte Vorbereitung: Wir helfen Ihnen bei der Zusammenstellung der Unterlagen, organisieren die Übersetzung, beantragen die Einladung der Klinik und beraten Sie in Bezug auf Visum und Versicherung. Sie erhalten eine fertige Checkliste mit Terminen und Fristen – und können mit der Gewissheit abreisen, dass alles vorbereitet ist.

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